Natürlich! Kinder!

Naturkinder forschen, entdecken, probieren aus, sie formulieren Fragen und erfahren vieles hautnah. Sie lernen mit allen Sinnen:

•  Sehen: Farben entdecken: das erste Grün der Blätter, das satte Sommergrün -- oder die Farbvielfalt von Herbstlaub

•  Hören: Geräusche zuordnen und verstehen: Woher kommt es? Waren das Vögel? Warum zwitschert der heute so schön?

•  Fühlen: wie fühlt sich nasser Waldboden an und wie fühlt sich trocknende Lehmkruste auf Deinen Fingern an?

•  Riechen: Riecht Schnee eigentlich? Und warum duften die Blüten so toll?

•  Schmecken: Na klar, kann man Regen schmecken und unsere Erzieherinnen erzählen uns auch viel über bewusste Ernährung.

Das „Hauptwerkzeug“ im Waldkindergarten ist die Sprache. Spielzeug wird bei uns oft neu erfunden. Wald und Wiese geben da ganz viel her. Mit Stöckchen kann man prima Häuser bauen, und mit Stämmen sogar echte Indianertipis errichten, aus Tannenzapfen werden Weihnachtsbäume und viel mehr. Darauf sind die Kinder zu recht stolz. Sie ergänzen sich prima und teilen Ihre Ideen mit den anderen. Das stärkt  die ganze Gruppe, denn eins ist klar: Zusammen geht vieles besser und macht umso mehr Spass.

 

Natur - Ort der Bewegung

Bewegung ist ein weiterer Schlüssel in der kindlichen Entwicklung sämtlicher Sinne. Die Natur wiederum bietet den Kindern dazu abwechslungsreiche Möglichkeiten. Das Laufen über den unebenen Waldboden, das Balancieren über Hölzer und das Klettern auf Bäumen schafft vielseitige Bewegungserfahrungen.

Durch die Beschaffenheit des Waldes lernen die Kinder auf natürliche Weise, Begrenzungen zu erfahren und ihre Kräfte einzuschätzen:Wo fängt ein Baumstamm an, wo hört er auf? Kann ich da hochklettern, und wie komme ich wieder runter?

Und nicht zuletzt fördert Bewegung die körperliche Konstitution und damit die Gesundheit des Kindes.